Bis 35 Euro Verwarnungsgeld für Lichtmuffel – auch im Tunnel

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Bis 35 Euro Verwarnungsgeld für Lichtmuffel – auch im Tunnel. Foto: dpp-AutoReporter

Wer in einen Tunnel fährt, muss Abblendlicht einschalten. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) regelt das in § 42: Das quadratische „Verkehrszeichen 327" mit blauem Rand und Tunnelsymbol zeigt an der Tunneleinfahrt zeigt diese Pflicht an. Wer sie versäumt, riskiert nicht nur ein Verwarnungsgeld zwischen 10 und 35 Euro, sondern gefährdet vor allem andere Verkehrsteilnehmer. Darauf weist der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) hin.

Einige neuere Autos sind mit einem Sensor ausgerüstet, der bei entsprechenden Lichtverhältnissen automatisch das Abblendlicht einschaltet. Das Tagfahrlicht, das in verschiedenen Fahrzeugmodellen eingebaut ist, genügt jedoch nicht.

Nach Ansicht des KS sollte aber das Mehr an Sicherheit Grund genug sein, im Tunnel Licht einzuschalten - auch am Tag, denn § 17 StVO sagt klar: "Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, sind die vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen zu benutzen." Und im Tunnel sei es nun mal dunkel, hat der KS erkannt. (dpp-AutoReporter/wpr)