Pirelli liefert P Zero und Medium in die USA

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Der Grand Prix der USA ist das vorletzte Rennen der Saison 2013. Premiere feierte die neue Strecke in Texas erst im vergangenen Jahr. Für  das Rennen am kommenden Wochenende liefert Pirelli den harten P Zero Orange sowie den Medium P Zero White.

Die Strecke in Austin ist ein variantenreicher Kurs, auf dem viel Energie durch die Reifen fließt. Schnelle und langsamere, technisch  anspruchsvolle Abschnitte, wechseln sich in kurzer Folge ab. Auf diesem Kurs werden die Allround-Eigenschaften der Formel 1-Slicks überprüft: Die Traktion beim Beschleunigen aus langsameren Kurven ist hier ebenso wichtig wie der laterale Grip in den Höchstgeschwindigkeits-Kurven des 5,513 Kilometer langen Circuit of the Americas.

Paul Hembery: „Der harte Reifen und der Medium sind die beste Wahl für den Grand Prix der USA, denn hier wirken starke Kräfte auf die Slicks, genau die richtige Aufgabe für unsere haltbarsten Gummimischungen. Ähnlich wie in Spa gibt es einige schnelle Kurven und viele Höhenunterschiede. Je mehr Energie durch die Reifen fließt, desto mehr heizen sie sich auf, das wiederum wirkt sich auf Verschleiß und  Abrieb aus. Da wir nun schon das zweite Mal in den USA fahren, wissen wir genauer, was uns erwartet. 2012 war es ein Schritt auf völlig  unbekanntes Terrain.

Auch wenn wir dieselben Slickmischungen wie im vergangenen Jahr nominierten, so ist doch das Gummi weicher als bei den P Zeros von 2012. Je nachdem, wie sich die Strecke entwickelt, gehen wir daher von einem Zwei-Stopp-Rennen aus. Obwohl November,ist es  noch recht warm, ein weiterer Einflussfaktor auf den thermalen Verschleiß. Im vergangenen Jahr ist die Formel 1 von den amerikanischen  Fans fantastisch begrüßt worden, das machte es zu einem wirklich bemerkenswerten Rennen. Wir freuen uns daher sehr auf die Rückkehr zu diesen begeisterten Zuschauern."

Jean Alesi: „Der Große Preis der USA von 1990 war mein ersten Rennen auf Pirelli Reifen. Ich startete damals für Tyrel und es lief wirklich gut. Es war der erste Grand Prix meiner ersten richtigen Formel 1-Saison, daher erinnere ich mich sehr gut. Damals waren die meisten Rennen in den USA Straßenrennen, und Phoenix machte da keine Ausnahme. Allerdings waren die Reifenregeln sehr offen: Sie schrieben nur die Dimension vor, ansonsten konnten die Hersteller machen, was sie wollten. Mit Pirelli konnten wir im Gegensatz zu einigen Konkurrenten das Rennen ohne einen einzigen Stopp bestreiten.

Das war der Schlüssel unserer starken Leistung, die so viele Leute überraschte: Ich führte  viele Runden lang und wurde am Ende Zweiter hinter Ayrton Senna in seinem viel stärkeren McLaren-Honda! Nur wegen der Reifen. Natürlich hat sich der Grand Prix der USA sehr verändert. Das erste Rennen in Austin 2012 bot eine großartige Show. Die Liste der Special Guests reichte von Schauspielern bis zu Astronauten. Und der Enthusiasmus der amerikanischen Fans für die Formel 1 war fantastisch. Auch für die Fahrer scheint Austin eine spannende Strecke zu sein. Ein Detail des vergangenen Jahres, an das sich sicher alle noch erinnern, sind die Cowboy-Hüte von Pirelli, die die Piloten auf dem Podium trugen. Das hat auf jeden Fall Spaß gemacht." (dpp-AutoReporter)