Audi erweitert Ingolstädter Werk um eine neue Fertigung in Münchsmünster

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Audi hat eine neue Fertigung in Münchsmünster eröffnet. Damit baut das Unternehmen seinen Heimatstandort Ingolstadt konsequent aus. Im Industriepark Münchsmünster, der etwa 30 Kilometer östlich des Stammwerks liegt, entstehen ab sofort Karosserie- und Fahrwerkkomponenten mittels neuer, innovativer Technologien. Etwa 800 Audi-Mitarbeiter arbeiten künftig in Münchsmünster, rund 250 Arbeitsplätze schafft der Automobilhersteller dabei neu.

Im Industriepark Münchsmünster entsteht ein Audi-Kompetenzzentrum für die Produktion von Karosserie-Strukturbauteilen aus Aluminiumdruckguss, von warm- und kaltumgeformten Pressteilen sowie von Fahrwerkkomponenten. Die neue Fertigung, in die das Unternehmen einen Betrag im unteren dreistelligen Millionenbereich investiert, ist damit ein weiterer Baustein in der Wachstumsstrategie von Audi - sie entlastet zudem das Stammwerk Ingolstadt.

„Wir haben eine hochmoderne Fertigung aufgebaut, ausgerüstet mit den neuesten Technologien", erklärt Dr. Frank Dreves, Vorstand Produktion der AUDI AG. „Mit den Bauteilen, die wir hier herstellen, werden wir unseren konsequenten Leichtbau weiter perfektionieren und Münchsmünster zu einem wichtigen Hochtechnologie-Zentrum entwickeln." Die formgehärteten Stahlblech-Komponenten und die Aluminiumdruck-Gussteile vereinen geringes Gewicht mit hoher Festigkeit und höchster Präzision. „Mit den neuen Produktionsmethoden, die wir nutzen, verschieben wir die technischen Grenzen und treiben unseren Vorsprung voran", so Dreves weiter. (dpp-AutoReporter/hhg)