Europas Pkw-Markt legt auch im Oktober wieder zu

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Mit 1,045 Millionen neu zugelassenen Pkw und Kombi legte der europäische Automarkt nach seinem Anstieg im September nun auch im Oktober zu. Das Plus gegenüber dem Vorjahresmonat betrug 4,6 Prozent. Nach zehn Monaten beträgt das Minus jetzt 3,1 Prozent.

Von den fünf großen Märkten meldete nur Italien (110.841/-5,6%) einen Rückgang. In Deutschland (265.441) betrug das Plus 2,3 Prozent, in Frankreich (166.495) 2,6 Prozent, in Großbritannien (157314) 4,0 Prozent und in Spanien (60.301) 34,4 Prozent, womit die Iberer (+1,1%) nach zehn Monaten - allerdings immer noch auf sehr niedrigem Niveau- neben Großbritannien (+10,2%) der einzige Großmarkt mit einem Gesamtzuwachs sind. In Deutschland beträgt das Minus derzeit 5,2, in Frankreich 7,4 und in Italien 8,0 Prozent.

In den anderen Ländern wurden ebenfalls überwiegend steigende Absatzzahlen verzeichnet. Erfreulicherweise auch in den Niederlanden (36,784/+37,4%), wo das Gesamtminus aber immer noch 25,4 Prozent beträgt.

Bei den großen Herstellern überwogen gemäß der Gesamttendenz die Positiv-Ergebnisse. Von den Top Ten mussten lediglich Ford (75.534/-0,2%), Audi (58.810/-0,5%) und Citroen (53.469/-3,4%) Rückgänge hinnehmen, während Branchenführer Volkswagen (134.578/+1,4%), Renault (73.883/+13,3%), Peugeot (66.816/+1,6), Opel(62.936/+6,1%), BMW (51.472/+0,8), Mercedes (50.858/+8,5%) und Skoda (48.193/+23,5) teilweise beachtlich zulegen konnten. (dpp-AutoReporter/Hans H. Grassmann)